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7. Tauron Musica Electronica Nova wurde gestartet!

19.–22.05.2016, Wrocław
Nationales Musikforum (NFM)

Musica Electronica Nova [MEN] in einmaliger Ausgabe unter dem Titel Wzrastanie (Aufwachsen) fügt sich in die allgemeine Leitidee der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016: Räume für die Schönheit ein. Zum ersten Mal wird das Festival in den neuen NFM-Sälen erklingen und aufwachsen.

Die viertägige spezielle Ausgabe verbindet Elektronik mit der Tönung des Symphonieorchesters, des Kammerensembles sowie des städtischen Raums.

Dank der neuartigen Herangehensweise der Komponisten wird das elektronische Medium in NFM-Sälen und auf dem Platz Wolności „keimen”. Das Tonkino wird musikalische Porträts der Städte zeigen, das Ensemble  InterContemporain (Paris) und das Symphonieorchester der Wrocławer Philharmonie des NFM werden ihre unumstrittene Präzision unter Beweis stellen.

Das Festivalprogramm ist um die Idee der Geburt und der Entstehung aufgebaut, welche auch durch die Installation von Jean-Luc Hervé ausgedrückt wird, und zwar als Übergang der Betonfläche vor dem Nationalen Musikforum zum zusammen mit Musik aufwachsenden Grün. Diese Installation ist mit dem Konzert des berühmtesten Ensembles unter jenen, die sich auf Ausführungen der Gegenwartsmusik spezialisieren, des Ensemble Intercontemporain, das 1972 von Pierre  Boulez gegründet wurde, verbunden. Das für den 21. Mai geplante Konzert ist ein wahrhaftig einmaliges Ereignis, denn an jenem Abend werden die Musiker, für die dieser Aufenthalt in Polen erst ein zweiter ist, zum allerersten Mal das vom Ensemble bestellte Werk der Wrocławer Komponistin, Agata Zubel, unseres Weltstars mittlerweile, darbieten.  Zusätzlich wird das Publikum die Kompositionen des großen Edgar Varèse und des seit Jahren in der Welt hochgeschätzten Yan Maresz genießen können.


Am Freitag, dem 20. Mai werden wir die fantastische Wrocławer Philharmonie des NMF unter der Leitung von Michała Klauza hören. Das von den Künstlern vorbereitete Repertoire verbindet Elektronik mit dem Klang eines großen Symphonieorchesters. Das Projektkonzept setzt die Vorstellung diverser Arten der Koexistenz von diesen zwei Elementen – von der das Orchester begleitenden Elektronik, die auf einem Träger für die Verarbeitung der akustischen Töne in der Realzeit registriert wird (Höller) bis hin zur Nutzung – im Simon Steen Andersens Werk eines Samplers mit Proben unterschiedlichster, oft witziger und virtuos in die Orchesterebene hinein geschmuggelten Töne aus dem Alltag, voraus.  Während des Konzerts werden wir Werke der Komponisten verschiedener Generationen, aus vier geographischen Regionen Europas, darunter Krakaus, hören. Diese Stadt vertreten zwei junge Musiker Piotr Roemer und Szymon Stanisław Strzelec, die speziell auf Bestellung des Festivals ein Werk komponiert haben.

MEN 2016 bietet auch ein umfangreiches Programm des Tonkinos an, eines Projekts, welches das Festival bereits seit Jahren begleitet. Wegen der ESK wurden Komponisten aus vielen Teilen Europas eingeladen, um musikalische Porträts der Städte zu kreieren. Und so können wir bald Musikbilder von Warschau, Krakau, San Sebastian, Barcelona, Berlin, Paris, Oslo, Tallinn, Vilnius, selbstverständlich auch das von Wroclaw erleben. Sessions für Kinder und Erwachsene werden vor Ihnen Pforte für neue Betrachtungsweisen der Klänge und Spielarten verschiedener Orte in Europa eröffnen – sowohl der großen Agglomerationen, als auch der Gebiete, die weniger bekannt, dafür geheimnisvoller sind. Dieser Idee folgend wollen wir eine der Kernaufgaben des Festivals Musica Electronica Nova erfüllen, das Unbekannte zugänglich machen und im Allgemeinen bewirken, dass das Interesse an der Gegenwartsmusik kontinuierlich steigt. Tonkino-Sessions sind für 19.–22.05 geplant.

MEN 2016 schafft auch für alle Chancen, eigene Kreativität auszuprobieren, dieses bereits am Sonntag, dem 22. Mai, wenn das vom estnischen Künstler, Tarmo Johannes, geleitete Konzert sich in ein interaktives Musikspiel verwandeln wird.

Höchste Zeit, die Sinne zu schärfen. Wir laden Sie ein! 
Elżbieta Sikora, Künstlerische Direktorin

Programmdetails: H I E R

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Tauron MEN 2016

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