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Acht Filmagenten bei der diesjährigen Ausgabe von SOFA 2016

Nikolaj Nikitin hat die neue Teilnehmerliste für SOFA während des 51. Internationalen Filmfestivals in Karlowe Vary verkündet.
SOFA – School of Film Agents ist ein Schulungsprogramm zur aktiven Unterstützung und Entwicklung von Initiativen, die eigene Landesfilmproduktionen und die Filmlandschaft in Europa fördern. SOFA verhilft den Teilnehmern zur Umwandlung der Ideen in konkrete förderfähige Projektpakete und zu deren praktischer Erfüllung. Der Focus auf Kulturmanager und Filmagenten, nicht auf Regisseure und Produzenten gewährt dem Workshop einen einmaligen Stellenwert auf der internationalen Filmbühne.  

Czwarta edycja SOFA odbędzie się w dniach 19-28 sierpnia we Wrocławiu, tegorocznej Europejskiej Stolicy Kultury.

W ramach 51. Międzynarodowego Festiwalu Filmowego w Karlowych Warach, dyrektor SOFA Nikolaj Nikitin ogłosił nazwiska i tytuły projektów ośmiu uczestników czwartej edycji warsztatów.
 

Die vierte SOFA-Ausgabe findet an 19.-28. August in Wrocław, der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt statt.

Im Rahmen des 51. Internationalen Filmfestivals in Karlowe Vary hat der SOFA- Direktor, Nikolaj Nikitin, die Namen und Projekttitel von acht Teilnehmern der vierten Workshopausgabe verkündet.

„Förderung der Filmbildung, Schaffen alternativer Wege des Filmvertriebs und Publikumsbildung, gepaart mit der Aufrechterhaltung der europäischen Kinematographie – das sind Hauptzeile der acht künftigen Filmagenten, die wir für die vierte Ausgabe von SOFA gewählt haben”, sagte Nikitin. „Umgesetzte Projekte der Teilnehmer werden bei der Stärkung der autochthonen Filmproduktion und –Kultur behilflich sein. Diese neue Lösung hat zum Ziel, europäische Filmproduktion bewusst zu verbreiten und diese zu fördern. Hinzu kommt die Bereitstellung neuer Arbeitsplätze für junge Filmprofis im audiovisuellen Sektor.  

Während der Vorstellung bei dem Internationalen Filmfestival in Karlowe Vary wurde Nikitin von SOFA-Mentoren: Riina Sildos, Miroslav Mogorovic, Roberto Olla, Katriel Schory und Tamara Tatishvili begleitet. Sie haben zusammen die Liste der Teilnehmer und Projekte für SOFA 2016 publik gemacht:
Lizaveta Bobrykava, Weißrussland
Projekt: »Bel:Cinema (Belarus Empowerment Lab: Cinema)«; Aufbau eines Bildungs- und Künstlerzentrums in Minsk zur Förderung der Kreativität lokaler Medien.


Iris Elezi, Albanien
Projekt: »The Albanian Cinematèque«; Gründung einer Plattform zur Förderung und Entwicklung der Filmproduktion in Tirana.


Inesa Ivanova, Litauen
Projekt: »BalticView – Online & Cinema Space«; Virtueller Raum auf der Basis von Plattformen VoD, (virtuelles Kino) und Filmereignisse mit dem Ziel, Filme aus dem Ostseebereich zu popularisieren.


Terezie Krizkovska, Tschechien
Projekt: »NaFilM – National Film Museum«; Gründung des Museums für Geschichte des Tschechischen Kinos.


Tekla Machavariani, Georgien
Projekt: »Nushi – Film Media Package«; Vorbereitung von Paketen der Medienmaterialien (in Papierform) mit Bildungs-/Kulturprofil, einschließlich Neuheiten und Informationen für die georgische Filmbranche.


Dumitru Marian, Republik Moldawien
Projekt: »Chisinau. Hub for European Films (CHEF)«; Modernisierung des Kinos Odeon in Chisinau als Ort für europäische Filmreihen.


Magdalena Puzmujzniak, Polen
Projekt: »FULL SPECTRUM International Film Festival«; Festival mit dem Ziel, Gleichberechtigung in der Filmindustrie zu verbreiten und Position der Frauen bei Filmproduktionen zu stärken.


Julia Sinkevych, Ukraine
Project: »Ukrainian Film Promotion«; Internationale Förderung ukrainischer Filme und Filmemacher.
Das Verhältnis zwischen dem Publikum und der lokalen Filmproduktion wird  in vielen europäischen (vor allen osteuropäischen) Ländern permanent schwächer. Junge, kreative Kulturmanager entwickeln ihre Ideen, um auf diesen Aspekt aufmerksam zu machen und so das Publikum mittels alternativer Einstellung gegenüber den eigenen Kinematographien wiederzugewinnen.

Jedoch nicht nur das Publikum, sondern auch die Filmbranche erzielt viel durch die Umsetzung innovativer Projekte, wie z.B.  die Ausstattung litauischer Kulturzentren mit Computern (FRONT – Film Republic of Networked Theatres von Kestutis Drazdauskas), die Gründung eines mobilen Filmstudios zu Förderungs- und Produktionszwecken in Polen (Cinebus von Malgorzata Tusk) oder die Anlage des ersten regionalen Filmfonds in Rumänien (Transilvanian Film Fund nach der Idee von Cristian Hordili). Es sind lediglich drei Beispiele der ersten SOFA-Ausgaben. Während des zehntägigen Workshops in Wrocław arbeiten die Teilnehmer an ihren Ideen unter der Aufsicht hervorragender und sehr erfahrener Profis aus der Filmbranche. Der gesamte Training ist auf effektiven Austausch auf allen Kulturebenen: der internationalen Kommunikation, des Aufbaus einer Führung, der Kulturbildung sowie der Analyse privater und öffentlicher Finanzierungsmethoden auf kreativen Märkten in den jeweiligen Ländern fokussiert.

»Creativity knows no nationality«, pflegt Nikitin, der SOFA als den ersten paneuropäischen Think-Tank für die Zukunft von Kino gegründet hat, zu sagen.
SOFA - School of Film Agents ist ein gemeinsames Projekt von Filmplus UG (Köln) und Stiftung Filmplus (Warszawa) in der Kooperation mit der Stadt Wrocław  und dem Polnischen Filminstitut. Das Projekt wird vom Deutschen Außenministerium, der Stiftung der Polnisch-Deutschen Zusammenarbeit, dem Goethe-Institut (Mittel- und Osteuropa), der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem Polnischen Filmausschuss und dem Wrocławer Filmausschuss, bei Unterstützung seitens EAVE – European Audiovisual Entrepreneurs gefördert.
SOFA - School of Film Agents in Wrocław / Polen (19.-28. August 2016).

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