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Das beste Kino aus Asien bereits im November!

Kino Nowe Horyzonty kündigt die Wrocławer Ausgabe des 10. Pięć Smaków-Filmfestivals (Filmfestival der fünf Geschmäcke) an. An 18.-24. November laden wir zur Wrocławer Ausgabe des 10. FF „Pięć Smaków” ein. Die diesjährige Filmreihe aus Ost-, Südost- und Südasien kehrt ins Kino Nowe Horyzonty mit 10 hervorragenden Titeln zurück.

Der Freitag ist „Die Schauernacht”. Beim Betrachten der Produktionen „Rattenfänger“ und „Gejammer“ läuft einem ein Schauder über den Rücken. Der erste Film ruft eine Assoziation mit dem Märchen der Gebrüder Grimm hervor. In der filmischen Ausführung handelt es sich um die Geschichte eines Protagonisten, der in ein Dorf kommt, um mit seinem Flötenspiel die Bewohner von einer Rattenplage zu retten. Nun stellt sich heraus, dass die blutrünstigen Bestien weniger gefährlich sind als die Dorfeinwohner. Danach verfällt man leicht ins „Gejammer“. Na Hong-jin schlägt eine Filmermittlung vor, um geheimnisvolle Todesfälle in der koreanischen Provinz zu klären.

Nach den cineastischen Akzenten aus dem südlichen Teil richten wir unsere Schritte in den Norden. Aus dem vom Regime unterjochten Land stammt nämlich „Genossin Kim im All”. In der zuckersüßen Konvention umgesetzt, überwältigt der Film durch die Unverfälschtheit der Emotionen, wenn wir auf der Leinwand die sehr junge Protagonistin sehen, die kämpft, um Akrobatin werden zu können.  Diese Postproduktion, die mehrere Etappen der Freigabe durch Behörden absolvieren musste stammt von außerhalb von Korea und ist ein Filmleckerbissen, den wir bei keinem anderen Festival in Polen oder im Vertrieb sehen werden.

Der in Toronto und Rotterdam gezeigte „Geflüsterstar” ist ein weiterer Film von Sion Sono, der uns damit auf einen gänzlich anderen Planeten schickt. Die Heldin ist Kurierdienst-Androidin, die einsam die zerstörte Erde durchschreitet und den im Weltall verstreuten Empfängern deren Sendungen zustellt. „Star” wurde teilweise auf dem Gebiet von Fukushima realisiert. Statisten waren Einwohner der Präfektur, welche die Katastrophenfolgen vom März 2011 selbst erlebten.

Der polnische Akzent bei dem Festival ist „Der Mönch aus dem Meer” von Rafał Skalski, dem zu entnehmen ist, dass ein 20-jähriger erst dann ein Mann wird, wenn er...Mönch wird. Zusammen mit dem Regisseur verfolgen wir Ball, der sich nach Wat begibt, um sich dort zum Priester weihen zu lassen und die s.g. „Instantreligion“ zu erleben, die von vielen gegenwärtigen Männern in Thailand praktiziert wird. Der Regisseur wird bei der Filmaufführung dabei sein.

„Eine lange Entschuldigung” ist ein Drama des japanischen Filmemachers Miwa Nishikawa. Extrem unterschiedliche Lebensstile vertretende Hauptprotagonisten kommen unter tragischen Bedingungen zusammen. Seit dieser Zeit werden sie sich, trotz Unterschiede und des sich nicht Kennens, unterstützen. Eine rührende filmische Transfusion von Weltanschauungen, die von einem Jazz-anmutenden Musikpfad begleitet wird.

Ein auf Pink eiga („Pink” Erotikkino) spezialisiertes Filmstudio präsentiert eine schwarze Komödie „Mädchen im Technicolor”. Der im Krankenhaus, in totaler Isolation von der gegenwärtig verzögerte Individuen mit Verachtung behandelnden Welt weilende Protagonist möchte nach dem Entlassen die ehemalige (und einzige) Geliebte treffen. Wie wird der Zusammenstoss mit der Wirklichkeit ausfallen?

Die Kinoklassik beginnt in diesem Jahr mit „Salaam Bombay!” (Regie: Mira Nair, 1988) – Goldene Palme in Cannes und eine Oskarpreisnominierung für den besten nicht englischen Titel des Jahres 1989. Eine Wende in der indischen Kinematographie und ein Debüt der damals jungen Regisseurin: auffallend authentisches Bild des Lebens auf indischen Straßen, mit jungen Protagonisten, die die Publikumsherzen in der ganzen Welt im Nu erobert haben.

„Eine gewöhnliche Familie”, der Vorschlag von Eduardo Roya, Jr aus Philippinnen. Jane und Aries: Teenager von der chaotischen Straßen Manilas, deren kleines Kind und jede Menge Gefahren. Ein starke Verbindung des emotionalisierenden Thrillers mit einem Gesellschaftsdrama und zwei Helden, die sich (unerwarteterweise) nicht nicht mögen lassen.

Zum Schluss „Herzinfarkt”, d.h. ein Spiegel für Freelancer, den gnadenlos Nawapol Thamrongrattanarit unterstellt. Deadlines-Bezwinger und Photoshop-Meister kann mit einem gewöhnlichen Hautausschlag nicht zurechtkommen. Eine wunderschöne Hautärztin empfiehlt ihm Erholung. Wird der zu 70% aus Koffein bestehende Freelancer das schaffen?

Tickets zu 16 zł sind an Kassen und unter www.kinonh.pl erhältlich. Ein Sammelticket für „Schauernächte“ kostet 25 zł. 

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