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Der Kongress für Lemologie: Diskussionen, Filme, Musik

Stanislaw Lem – einer der größten Geister unseres Kontinents der Jahrhundertwende 20./21. – er intrigierte mit seinem Wissen, der Gelehrsamkeit und visionären Ideen über die Zukunft unseres Planeten und der menschlichen Spezies. Seine Bücher lehrten und unterhielten mehrere Generationen von Lesern in verschiedenen Ländern – sie wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Der amerikanische Schriftsteller Philip K. Dick vermutete sogar, dass unter den Namen LEM versteckte sich ein gesamtes Team von wissenschaftlichen Experten und Autoren. 

Der Kongress über Lems Werke wird vom 28. bis 30. November dauern. 

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D A S   P R O G R A M M

Während des Kongresses lehnen sich in neun thematischen Debatten die hervorragendsten Vertreter vieler fernen Spezialitäten: Astronomen, Mathematiker, Physiker, Informatiker, Biologen, Genetiker, Literaturkritiker, Linguisten, Philosophen, Ethiker, Soziologen und Filmkenner an die in den Werken des Autors von Solaris enthaltenen Konzepte und Visionen der Welt. In der ersten Debatte „Lem Live“ (28. November 10: 00-12:00 Uhr) werden die Leute diskutieren, die Stanislaw Lem persönlich kannten und mit ihm zusammenarbeiteten: die Familienmitglieder, Freunde, der ehemalige Sekretär und die Autoren der Gespräche mit dem Schriftsteller. In der Debatte u.d.T. „Lem und die polnische Sprache“ (28. November 12:30-14:20 Uhr) nehmen unter anderen Herr Prof. Jan Miodek und Herr Prof.  Jerzy Bralczyk teil. Über „Lem als Entdecker des Kosmos" (29. November 9:00-11:00 Uhr) werden die Astronomen, Astrophysiker und Astronauten sprechen, darunter Herr General  Mirosław Hermaszewski. Während dessen werden sich die gegenwärtigen Science Fiction-Autoren, darunter Jacek Dukaj und Marek Oramus, konfrontieren mit dem Thema „Lem als Vater der polnischen Fantasy“ (30. November 11:30-13:30).

Program kongresuDen Kongress werden auch Filmvorführungen begleiten. Wir werden den ersten Dokumentarfilm über Stanislaw Lem „Der Autor von Solaris“ unter der Regie von Boris Lankosz und zwei Inszenierungen des Romans „Solaris“ von Andrzej Tarkowski und Steven Soderbergh sehen. Was denken daran die bekannten polnischen Filmspezialisten? Wir werden es während der Debatte „Lem auf dem kleinen und großen Bildschirm“ (28. November, 16:00-18:00 Uhr) erfahren.

Die dreitägige Veranstaltung in Wrocław wird sowohl eine Übersicht über den Wissensstand der Biographie und das Werk von Stanislaw Lem sein, auf der anderen Seite wird sie zeigen, welche Bereiche der Wissenschaft den Schriftsteller inspiriert haben und welche betrafen ihn persönlich.

Am Ende erwartet uns eine musikalischen Überraschung, oder Lem Session – eine Begleitveranstaltung, das Jazzkonzert von hervorragenden Musikern, die zu den mit Lem verbundenen Themen (fiktive Szenen, Schlüsselwörter, Zitate) improvisieren und über ihre Begegnungen mit seinem Prosa sprechen werden. Ist es möglich mit der Sprache der Musik die Einzigartigkeit seiner fiktiven Welten auszudrücken? Wir werden es am 30. November um 19:00 Uhr im Theatersaal von Festivalbüro Impart erfahren.

Weitere Informationen: HIER

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Kongres Lemologiczny

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