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EKH 2016: das Jahr der visuellen Künste

"Das Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 war eine Zeit, in der wir dem Publikum über 70 Ausstellungen gezeigt und 20 Projekte im Rahmen des Programms „Wrocław – Eintritt vom Hinterhof” umgesetzt haben. Das Programm der visuellen Künste umfasste auch Performances, Kunstreihen und Kunstfestivals, wie: Survivalkunst-Reihe, TIFF Festival oder European Glass Festival. Es gab genügend zu sehen!" – fasst im Rahmen des Zyklus "Lass es uns noch einmal erleben" Michał Bieniek, Kurator für visuelle Künste bei der EKH 2016, zusammen.

"Die Präsentation der Werke von Eduardo Chillida „Klänge” war ein wichtiges und bedeutendes Ereignis, das ein neues Kapitel des Programms der visuellen Künste eröffnet hat. Zum ersten Mal konnten in Polen über 40 Werke dieses hervorragenden baskischen Künstlers gesehen werden. Die Wahl des berühmten Bildhauers war nicht zufällig, sondern ganz besonders. Chillida ist in San Sebastian geboren – der Stadt, die zusammen mit Wrocław den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 trug. Dort hat er auch gearbeitet. Somit konnten wir einen Dialog zwischen zwei europäischen Städten in verschiedenen Teilen des Kontinents initiieren. Eine gänzlich andere künstlerische Expression vertrat die Ausstellung von Krzysztof Gierałtowski „Polnische Individualitäten” in San Sebastian. Auch das Projekt BASK – Präsentation der baskischen Kultur, und die Ausstellung des Wrocławer Fotografen Łukasz Rusznica „European Eyes on Japan” verbanden inhaltlich die beiden Europäischen Kulturhauptstädte.


Im Programm der visuellen Künste nahm die Vorstellung der Wrocławer Künstler einen besonderen Platz ein. Hier ist vor allem die Ausstellung „Die Kunst sucht IQ” zu erwähnen. Die von Kuratoren getroffene Wahl wurde auf die Präsentation verschiedener Strömungen und Techniken – von der Kunst, die aus der Neoavantgarde der 60er Jahre abgeleitet war, über die Generation der Contra-Kultur bis hin zur neusten Kunst, von der Malerei, Bildhauerei und Glasarbeiten bis hin zu Installationen und Videokunst ausgerichtet.


Ein wichtiges Ereignis war die Erinnerung an Wacław Szpakowski, der als einer der Pioniere der abstrakten Kunst in Polen gilt, und sein Werk.

Das Jahr 2016 war auch ein gutes Jahr, um Ausstellungen außerhalt der niederschlesischen Hauptstadt zu zeigen. Und so wurden „Wilde Felder. Geschichte des Avantgarde- Wrocławs” (Warszawa, Kosice, Bochum, Zagreb, Budapest),  „Deutsche kamen nicht” (Dresden) oder eine Reihe der Ausstellungen von Werken Wrocławer Künstler in der Galerie Test in Warschau präsentiert.




Lokale Aspekte, Gemeinschaft, Aktivierung und Zusammenarbeit mit den Einwohnern, das waren die Merkmale des Programms „Wrocław – Eintritt vom Hinterhof”, dessen experimenteller Charakter in der Konfrontation künstlerischer Visionen mit lokalen Bedürfnissen bestand. Unter den umgesetzten Projekten verdienen besondere Aufmerksamkeit "Trafostation” von Joanna Rajkowska, „Häuschen auf der Esche” von der Familie Niedzielny, „Jakobs Leiter” von Jakub Szczęsny, „Lichthof” von Joanny Piaścik oder die Hinterhofserie „WER IST DA”, von Karolina Breguła und Einwohnern von Ołbin. Nicht alltägliche Maßnahmen entstehen im Atelier in der Straße Komuny Paryskiej 45. Dort finden Workshops für Kinder und Jugendliche, Filmaufführungen und Treffen der Generationen von Nachbarn statt. Das Atelier ist ein wichtiger und einziger Ort mit diesem Profil, der im Stadtteil Przedmieście Oławskie aktiv ist".

Michał Bieniek – Kurator für visuelle Künste

Galerie

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Wystawa w BWA Vernissage_IMG_7919 RB 30x20 web Ostrale Vernissage_IMG_7978 RAB 30x20 web Ostrale Warsztaty rodzinne w ramach wystawy, fot. Małgorzata Kujda - Wrocław 2016 - dzięki uprzejmości Fundación Eduardo Chillida-Pilar Belzunce Wernisaż wystawy, fot. Małgorzata Kujda - Wrocław 2016 - dzięki uprzejmości Fundación Eduardo Chillida-Pilar Belzunce (50) wielkie_żarcie_50_fot.alicjakielan wielkie_żarcie_52_fot.alicjakielan wystawa_Ukrajinskyj_Zriz_1_kwietnia 036_2016_08_19_Letnia_Rezydencja_Pawilon_Cztererch_Kopuł_9912_fot_Filip_Basara Katalog Brzmienia. Eduardo Chillida - fot. Malgorzata Kujda - Wrocław 2016 - dzięki uprzejmości Fundación Eduardo Chillida-Pilar Belzunce Muzeum marzeń fot. Helmut Wimmer szczesny_29_fot.alicjakielan Drabina Jakubowa (wejście od podwórza) SZTUKI WIZUALNE_Photography Never Dies_wernisaż_fot ESK (1) SZTUKI WIZUALNE_Photography Never Dies_wernisaż_fot ESK (3) SZTUKIWIZUALNE_Muzeum Marzeń_fot.Marcin_Biodrowski TiFF x FFP Photobook Dummy Review (2.09.2016 Barbara%2C fot. I. Norek)

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