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Europäische Filmkonferenz

„Die Europäische Kinematographie gegenüber den Urheberrechtsverletzungen und Herausforderungen der digitalen Wirklichkeit“ ist das Thema der Europäischen Filmkonferenz, die am 09. Dezember 2016 stattfindet, also am Tag vor der Verleihung der 29. Europäischen Filmpreise in Wrocław. Die Hauptthemen der Konferenz sind die Herausforderungen und Probleme, die sich aus dem illegalen Kunstvertrieb ergeben, globale Lösungen im Bereich Autorenrecht, Suche nach Wegen, die Zuschauer zu legalen Kunstquellen zu überzeugen, Änderungen der Zuschauerhaltungen im Zusammenhang mit der Zugänglichkeit der Filme im Internet sowie Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung des europäischen Kinos.

Unter den ReferentInnen und TeilnehmerInnen befinden sich Vertreter der kulturellen Institutionen, Filmschulen und akademischer Kreise, Kinofilmverleiher, Verleiher digitaler Filmen, Juristen, Kinoschöpfer sowie Mitglieder der Europäischen Filmakademie.

Vorlesungen, Vorträge und Diskussionen werden simultan auf Polnisch und Englisch abgehalten. Die von dem Fonds Legalna Kultura [Legale Kultur] organisierte Konferenz findet im Kino Nowe Horyzonty in der ul. Kazimierza Wielkiego 19a-21, von 10.00 bis 17.15 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenlos, für die Teilnahme reicht das Einloggen unter www.EuropejskaKonferencjaFilmowa.com

Programm der Europäischen Filmkonferenz

Der Europäische Filmpreis ist eine besondere Autorität, um die Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken, gegen das das Kino und seine Macher in der heutigen Welt kämpfen muss, sagt Kinga Jakubowska, Präsidentin des Fonds Legalna Kultura. Uns liegt es an der wirksamen Unterstützung des Kinos und legaler Quellen sowie an einer konstruktiven Diskussion über den Filmverleih und über die Zugänglichkeit der Filme – es geht dabei um die Urheberrechtsverletzungen und ihren verhängnisvollen Einfluss auf das künstlerische Schaffen. Wir sind davon überzeugt, dass die Europäische Filmkonferenz einen wesentlichen Beitrag sowohl zur internationalen Diskussion über das Schicksal der Filme in der Zeit der digitalen Realität als auch zur Zuschauerbildung leistet, insbesondere der jungen Zuschauer, die in Zukunft über das Schicksal der Filmkultur entscheiden werden.

Die Europäische Filmkonferenz findet in drei Diskussionsbereichen statt:

  1. Europäische Kinematographie gegenüber den Urheberrechtsverletzungen
  2. Modelle des Filmverleihs in der digitalen Realität – Chancen und Gefahren
  3. Mechanismen bei der Unterstützung der Filmproduktion in Europa.

Zum Schluss findet eine zusammenfassende Debatte statt, deren Zweck die Ausarbeitung der Empfehlungen für die Zukunft sein wird.

Unter den Referenten befinden sich unter anderem: Antonio Saura (Stellvertretender Präsident der Europäischen Filmakademie, Drehbuchautor und Regisseur), prof. Elżbieta Traple (Rechtsanwältin, Juradozentin an der Jagiellonischen Universität), Ewa Puszczyńska (Opus Film, Produzentin des Films „Ida”, Mitglied der Europäischen Filmakademie), Angeles Gonzales–Sinde (Drehbuchautorin, ehemalige Kultusministerin in Spanien), Jakub Duszyński (Kunstdirektor bei Gutek Film), Marek Rozenbaum (Produzent), Aubéry Escande (Direktor bei European Network), Teresa Wierzbowska (Vorstandsvorsitzende im Verein Sygnał).

Die Teilnahme an der Konferrenz bestätigten auch Künstler und Botschfter des Fodns Legale Kultur, u.a. Anna Dereszowska, Joanna Jabłczyńska, Joanna Kulig, Magdalena Kumorek, Maciej Bochniak, Antoni Królikowski, Piotr Metz und Zbigniew Zamachowski.

Der Veranstalter der Konferenz ist der Fonds Legalna Kultura. Das Projekt wird von dem Ministerium für Kultur und nationales Erbe finanziert. Die Konferenzpartner sind: Europäische Filmakademie, Wrocław – europäische Kulturhauptstadt 2016 und Verein Nowe Horyzonty.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Konferenz ein.

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legalna kultura

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