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HAT DIE KUNST EIGENEN IQ?

WROCŁAWER KÜNSTLER IN DER EUROPÄISCHEN KULTURHAUPTSTADT

 


Über 180 Arbeiten von dreißig Wrocławer Künstlern werden ab 2. Juli dieses Jahres im Nationalen Musikforum zu Gast sein. Ewa Kaszewska , die Kuratorin der Ausstellung,  ließ sich bei deren Vorbereitung von der Intelligenz inspirieren – dem IQ-Indikator, der vor 104 Jahren in Wrocław von Prof. William Stern geschaffen wurde. Zur Ausstellung KUNST SUCHT IQ. WROCŁAWER KÜNSTLER laden Visuelle Künste der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 ein.

Auf der künstlerischen Karte Polens nimmt Wrocław einen besonderen Platz ein. 1961 ist hier die berühmte Wrocławer Schule, später als Wrocławer Gruppe fungierend, entstanden. Bereits damals wurde eine gewisse Sonderstellung der lokalen Kunstszene bemerkt, was sich als „Toröffner“ für umfangreiche Präsentationen in Polen erwies. Bis 1978 organisierte die Gruppe gemeinsame Ausstellungen, die sich einer großen Beliebtheit erfreuten.

Heute, in der Zeit der Globalisierung und Unifizierung versuchen die Wrocławer Künstler erneut, den Ort ihres Lebens und Schaffens zu definieren. Indem sie aufs Neue die Identität der Stadt entdecken, knüpfen sie an die künstlerischen und wissenschaftlichen Traditionen des Ortes an, schöpfen aus dem einmalig stimulierenden Kunstklima in  Wrocław und scheren so aus der fortschreitendem Vereinheitlichung aus.
Die Ausstellung KUNST SUCHT IQ. WROCŁAWER KÜNSTLER ist ein Versuch diese Handlungen zusammenzufassen: - Das für Wrocław kennzeichnende Schaffensklima bewegt zur Feststellung, dass der Genius Loci dieser Stadt am besten durch Werke hier seit den 70er Jahren des 20. Jhs. wirkenden Künstlern manifestiert wird. Auf der Suche nach einem gemeinsamen Nenner für die Ausstellung, in der Auseinandersetzung mit der Frage, wie gute Kunst gemessen werden kann, sind wir auf die hinterlistige Idee gekommen, deren IQ zu messen erklärt Ewa Kaszewska, Kuratorin der Ausstellung.

Die Inspiration für die Ausstellung war der Intelligenzquotient – IQ-Indikator, der vor 104 Jahren gerade hier, in Wrocław von William Stern, einem Wissenschaftlers der Weltklasse, der an der Wrocławer Universität arbeitete, erfunden wurde. Stern, der damals genauso geachtet wurde wie: Siegmund Freud, Carl Jung oder Edith Stein, musste jahrelang wegen seiner jüdischen Wurzeln etwas im Schatten stehen. Erst vor relativ kurzer Zeit fand er Eingang in den offiziellen Kanon der Wissenschaften.

Die im Nationalen Musikforum im Rahmen des Programms Visueller Künste der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 organisierte Ausstellung KUNST SUCHT IQ. WROCŁAWER KÜNSTLER ist ein Versuch, die besondere, abstrakte Idee von Stern Ins Rampenlicht zu stellen. Es ist eine Erzählung darüber, dass gute Kunst intelligent sein kann und dass es lohnt, mit ihr um das Bild der Stadt und deren Zukunft zu „spielen“.  Ein Teil der Werke stammt aus privaten Kollektionen, ein Teil aus Künstlerateliers, andere wiederum hat der niederschlesische Kunstverein Dolnośląskie Towarzystwo Zachęty Sztuk Pięknych ausgeliehen. Manche Werke wurden speziell für die Ausstellung geschaffen.

KUNST SUCHT IQ. WROCŁAWER KÜNSTLER
Ort: Narodowe Forum Muzyki (Nationales Musikforum), plac Wolności 1, Wrocław
Vernissage: 02.07.2016, 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. Juli-11. September 2016
Kuratorin: Ewa Kaszewska
Die Ausstellung findet im Rahmen Visueller Künste der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 statt.
Organisator: Festivalbüro Impart 2016

Künstler:
Tomasz Broda / Jan Chwałczyk / Krystyna Cybińska / Tomasz Domański / Stanisław Dróżdż / Kurt Fleckenstein / Józef Hałas / Marcin Harlender / Aga Jarząbowa / Paweł Jarodzki / Kasia Kmita / Piotr Kmita / Jerzy Kosałka / Hanna Krzetuska / Waldemar Kuczma / Natalia Lach-Lachowicz / Andrzej Lachowicz / Eugeniusz Minciel / Zdzisław Nitka / Krzysztof Skarbek / Eugeniusz Get Stankiewicz / Anna Szpakowska-Kujawska / Wacław Szpakowski / Radek Ślany / Albin Tomaszewski / Lech Twardowski / Antek Wajda / Krzysztof Wałaszek / Urszula Wilk / Maria Zuba.

Mehr Informationen über die Ausstellung: http://www.wroclaw2016.pl/sztuka-szuka-iq.-artysci-wroclawia,
FB: https://goo.gl/2xeGrO,  YT: https://goo.gl/flm8Ly

Detaillierte Informationen bei Grażyna Siedlecka, Tel. +48 575 871 252, grazyna.siedlecka@wroclaw2016.pl.

Visuelle Künste im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 stehen für Ausstellungen, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, Bildungsmaßnahmen für mehrere Generationen und Workshops für Ausgeschlossene dar. Das Programm umfasst auch die Zusammenarbeit  diverser Kunstkreise in Wrocław, Projekte der Künstler aus ganz Polen, die auf den öffentlichen Raum in der Hauptstadt Niederschlesiens fokussiert sind und Werke der größten internationalen Künstler, die in Kooperation mit polnischen und europäischen Kulturinstitutionen präsentiert werden.  
Kurator: Michał Bieniek
Mehr Informationen:http://www.wroclaw2016.pl/dzialania-esk-sztuki-wizualne / www.facebook.com/esksztukiwizualn

Galerie

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Albin Tomaszewski, Kwiat metaforyczny Józef Hałas,  Góra P-B, 1988, olej, płótno, 115 × 130 cm, Marcin Harlender, Różowa seria, 2008, akryl, płótno, 105 × 96 cm, Natalia Lach Lachowicz, Aksamitny terror, 1970, fotografia kolorowa, 100 × 100 cm, Pawel Jarodzki, Kto nie kupuje ten nie je, 2008, akryl, płótno, 100 × 80 cm, Stanisław Dzrożdż,koło (projekt do realizacji w przestrzeni publicznej), 1970–1971  druk cyfrowy, PCV, 60 × 60 cm, Tomasz Broda, Wiliam Stern, 2015, akryl, płótno, 100 × 70 cm, Antek Wajda, Dobry, 2005, akryl, płyta pilśniowa, 70 × 54 cm, Jerzy Kosałka, Sztuka szuka IQ, 2009,druk cyfrowy, 70 × 50 cm, Wacław Szpakowski, Linia nieskończona – B9, 1926, rysunek,

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