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„Kurzer Film über das Töten” von Krzysztof Kieślowski

„Kurzer Film über das Töten“ von Krzysztof Kieślowski eröffnet die Präsentation von Filmen, die mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurden.
1988 gründete Ingmar Bergman die europäische Filmakademie. Seitdem ist deren Schwerepunkt die Verbreitung der europäischen Kinematographie in der Welt und zu diesem Zweck die Verleihung von Preisen, mit denen alljährlich die besten Filmemacher ausgezeichnet werden. 2016 findet in Wrocław – der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 die 29. Zeremonie der Verleihung von Europäischen Filmpreisen statt.

Aus diesem Anlass laden wir im Zeitraum vom 6. September bis zum 30. Dezember ins Kino Nowe Horyzonty zur Filmreihe „Europäische Filmpreise” ein. Im Programm finden sich Filme, die seit 1988 bis 2015 als die besten hervorgingen.


Die Filmreihe wird von Kurzer Film über das Töten von Krzysztof Kieślowski eröffnet, der vor 29 Jahren als erster die Akademiestatuette bekam. Danach zeigen wir einen der lyrischsten und emotionalsten Filme von Theo Angelopoulos  - Landschaft im Nebel (ENF 1989) und Offene Tür (ENF 1990) von Gianni Amelio – ähnlich wie Kurzer Film über das Töten , eine starke und zeitlose Aussage gegen die Todesstrafe. Im Programm finden sich zudem Riff-Raff (ENF 1991)von  Ken Loach, dem Gewinner der diesjährigen Goldenen Palme in Cannes für Ich, Daniel Blake, ein Beitrag mit Dokumentarcharakter über die britische Randgesellschaft. Im September laden wir in den weiteren Film von Gianni Amelio – Kinderdieb (ENF 1992) ein, außerdem  Urga (ENF 1993) von Nikita Michałkow, den ersten russischen Film über den Zerfall der Sowjetunion, der für den Oskar in der Kategorie „Bester nicht englischsprachiger Film” nominiert wurde und den dritten Film von Gianni Amelio - Lamerica (ENF 1994), den wir laut Kritiker Piotr Czerkawski heute nach 20 Jahren nach der Premiere wie einen prophetischen Kommentar zur derzeitigen Migrationskrise in Europa lesen. Den Preis 1995 bekam  Erde und Freiheit von  Ken Loacha, ein Jahr später einer der drei bei der Reihe gezeigten Filme von Lars von Trier – Breaking the Waves. Zum Programm gehören auch der urkomische Ganz oder gar nichts (ENF 1997) von Peter Cattaneo und  Das Leben ist schön von Roberto Benigni (ENF 1998), einer der wichtigsten Holocaust-Filme in der Weltkinematographie aller Zeiten. Mit Beginn von Oktober präsentieren wir Pedro Almodóvars Alles über meine Mutter (ENF 1999) – nach der provokativen Komödien-Serie wendet sich hier der Regisseur einem Melodrama zu, was ihm eine Akademiestatuette brachte. Dancing in the Dark (ENF 2000) ist der zweite Film von Lars von Trier, der mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, diesmal ein Musikal mit Catherine Deneuve  und dem Star der alternativen Musik,  Björk, in den Hauptrollen.  2001 gewinnt Amelia von Jean-Pierre-Jeunet. Weitere Filme, das sind: P. Almodóvars Sprich mit ihr (ENF 2002), nach ihm Goodbye, Lenin (ENF 2003) – eine Farce von Wolfgang Becker und ein Vorwand, um über die politische Wende in Deutschland zu erzählen, auch ein anderer deutscher Film, ein Melodrama Gegen die Wand  Fatih Akins (ENF 2004). Im November laden wir zum Cache von Michael Haneke (ENF 2005) ein, danach dem Oskarpreisträger für den Besten nicht englischsprachigen Film, Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck (ENF 2006) und 4 Monate, 3 Wochen und  2 Tage des Rumänen Cristian Mungiu (ENF 2007). Es folgen Gomorra  von Matteo Garrone (ENF 2008), der mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Weiße Band Michael Hanekes (ENF 2009)  und Ghostwriter von Roman Polański mit Ewan McGregor in der Hauptrolle (ENF 2010). Einen der bekanntesten Filme von Lars von Trier, Melancholie (ENF 2011), sehen wir im Dezember, bis zum Ende des Monats auch noch Liebe von Michael Haneke (ENF 2012), La grande bellezza von Paolo Sorrentino (ENF 2013), Ida von Paweł Pawlikowski (ENF 2014) und kontemplative Jugend mit Michael Cain und Harveye Keitel (ENF 2015).

Tickets kosten 10 zł -  bereits im Verkauf auf www.kinonh.pl und an Kassen im Kino Nowe Horyzonty.

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Krótki film o zabijaniu

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