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Mauern 2016 – Fratzen von Witkacy

Am 14. Oktober 2016 werden  im Rahmen des Projekts „Wrocław – Eintritt vom Hinterhof”, einem Teil des Programms Visuelle Künste bei ESK Wrocław 2016 in der Strafanstalt Nr. 1  Ergebnisse der künstlerischen Initiative MAUERN 2016 – FRATZEN VON WITKACY gezeigt (offene, nächtliche, multimediale Präsentationen von Zeichnungen und Malereien, Paratheaterwerken und Fotografien von Häftlingen dieser Anstalt an Gefängnismauern).

Die Mauer, Beschränkung der Freiheit und Isolierungselement wird zur Leinwand, zum Verbindungsglied, das eine Affirmation von Emotionen, Vorstellungskraft und Sensibilität in monumentaler Form, die an breites Publikum gerichtet sind, mit besonderer Berücksichtigung der Bewohner der Umgebung – des Stadtteils Nadodrze, ausdrückt. Der Hauptteil der Präsentation ist im Rahmen des Programms der Visuellen Künste der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 entstanden (Pastelle – Inspiration durch die Porträtfirma und Fratzen – Anlehnung an die Fotografie des Künstlers). Als Ergebnis des Handwerksworkshops  ist die Exposition von künstlerischen Puppen (Gestalten aus Witkacys Dramen) vorgesehen. Dem künstlerischen Prozess sind theoretische Vorträge zur Präsentation des Lebens und Werks von Witkiewicz und des künstlerischen Hintergrunds der Epoche vorausgegangen.

Den Unterricht haben Elżbieta Golińska – Schauspielerin des Gegenwartstheaters und Marek Tybur – Kunsthistoriker geführt.
Der Mitveranstalter des Projekts ist Vereinigung für Ausgegrenzte und von sozialer Ausgrenzung bedrohte Personen „Podwale Siedem”.

Strafanstalt Nr. 1, ul. Kleczkowska 35, Parkplatz, 19:30 Uhr. Eintritt frei.

Die künstlerische Initiative FRATZEN VON WITKACY fügt sich in das Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 ein. Sie besteht in Vorbereitung, Durchführung und Darstellung besonderer künstlerischer Ereignisse, die zum Ziel haben, Insassen der Strafanstalt Nr. 1 und Bewohner des Stadtteils Nadodrze zu aktivieren. Die Neuartigkeit des Projekts beruht darauf, Ausgegrenzte und von der sozialen Ausgrenzung Bedrohte für kulturschaffende Aktivitäten zu engagieren,  nicht nur mit Hilfe ihrer eigenen Kunstwerke, sondern auch origineller, in Polen nicht verbreiteter Formen öffentlicher Präsentationen, die mit dem Milieu verbunden sind (nächtliche, multimediale Exposition an Gefängnismauern in monumentaler Form). Das Programm, Hinausgehen in die Außenwelt, in die Höfe, auf die Straßen wird nicht nur das Image der Häftlinge - mit Recht mit Schuld und Strafe assoziiert, in der Öffentlichkeit ändern, sondern auch ein anderes, viel umfangreicheres Bild des Stadtteils Nadodrze – der nächsten Umgebung der Strafanstalt kreieren. Die Präsentation der Künstlerwerke für breites Publikum könnte zum dauerhaften Kulturwert werden, den es lohnt zu popularisieren. Vielleicht wird der Hof – Parkplatz nachhaltig zum Kunstort, der die Bewohner der Strafanstalt mit denen des Stadtteils verbinden kann.

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