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Meisterwerke aus der Nationalgallerie in Berlin

Im städtischen Museum Wrocław wurde zum ersten Mal in Polen ein Teil der Sammlung ausgestellt, der den Anlass zu einem der bekanntesten europäischen Museen – der Nationalgalerie in Berlin gab. Die Sammlung von Joachim Wagener ist ab dem 18. September zu sehen.

Berliner Banker und Kunstmäzen Joachim Heinrich Wilhelm Wagener (1782 –1861) hat für Jahre die Werke der im zeitgenössischen Maler gesammelt, vor allem den deutschen, aber auch aus anderen europäischen Ländern (u.a. aus Frankreich, Belgien, Italien und den Niederlanden), um diese dem Staat zu übergeben und eine öffentliche Nationalgalerie zu gründen. 1861 erfüllte er seinen Wunsch, indem er eine beeindruckende Sammlung von 262 Gemälden an Behörden des preußischen Staates schenkte, unter der Voraussetzung, dass diese der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt würden. Die von ihm gesammelten Werke geben ein repräsentatives Bild der europäischen Malerei der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts wieder, die die Genres wie u.a. Realismus, Romantik und Biedermeier umfasst. Ein Teil der Sammlung ist nun in der Alten Nationalgalerie in Berlin präsentiert.

Die Ausstellung der Sammlungen von Joachim Wagener im Königlichen Palast in Wrocław ist ein besonderes Ereignis, weil die Nationalgalerie in Berlin selten seine Bilder ins Ausland ausleiht. Allerdings werden in Wrocław bis 67 aus der ganzen Sammlung ausgewählten Werke präsentiert. Mit dieser Ausstellung wird das polnische Publikum in der Lage sein, die europäische Malerei des neunzehnten Jahrhundert zu sehen, und zwar am Beispiel der als einer der am wichtigsten gehaltenen Sammlungen in der Welt dieser Kunstepoche. Unter den in Wrocław präsentierten Werken sind Gemälde von u.a. Karl Friedrich Schinkel, Gustav Grunewald, Peter von Cornelius, Theodor Gudin, Domenico Quaglio, Giovanni Migliara und viele anderen. Polnisches Publikum wird die Möglichkeit haben, das berühmte Gemälde „Finis Poloniae“ von Dietrich Monten aus 1832 und die Arbeit von Künstler aus Wrocław zu bewundern: Carl Friedrich Lessing, Heinrich Mücke und August Kopisch. Wrocław – eine Stadt, die im Zweiten Weltkrieg ihre musealen Sammlungen verloren hat, ist der Gastgeber einer einzigartigen Ausstellung, die die Chance hat, eine der führenden Veranstaltungen der Kulturhauptstadt Europas 2016 zu werden.

Weitere Informationen: HIER

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kolejna wystawa już od 18 września we Wrocławiu

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